Darm­sanie­rung

Wieder­herstellung des gestörten Darm­milieus

Darm­sanierung

„Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit“ (Hippokrates).

Tatsächlich sehen auch wir regelmäßig einen Zusammenhang zwischen dem Milieu der Darmflora und unserem psychisches und körperlichen Wohlbefinden. Umgekehrt kann ein gestörtes Darmmilieu z. B. Auswirkungen auf die Funktion des Immunsystems haben und die Entstehung von Krankheiten begünstigen.

Die Rolle der Mikro­organismen im Darm

In den letzten 10 Jahren war der Wissenszuwachs in kaum einem anderen Gebiet der Medizin so groß wie im Bereich der Erforschung des Mikrobioms. Als Mikrobiom des Darms bezeichnet man die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die den Darm besiedeln.

Heute ist es möglich, durch eine Genanalyse des Stuhls alle ca. 500 verschiedenen Spezies, die im Darm leben, zu bestimmen. Hierdurch bekommen wir sehr wertvolle Informationen über die Zusammensetzung unserer „Mitstreiter“, deren Anzahl übrigens 100mal größer ist als die Anzahl körpereigener Zellen.

Diese Bakterien haben viele Aufgaben: Sie stimulieren das Immunsystem, sie entgiften (der Darm ist das größte Entgiftungsorgan, nicht die Leber oder die Niere!), sie entsäuern, bilden Vitamine und ernähren die Darmschleimhaut. Manche Bakterienstämme können aber auch schädlich für den Menschen sein und z. B. Toxine bilden, was zu Müdigkeit, Depressivität und sogar zur Demenz führen kann.

Es ist also von allerhöchster Wichtigkeit, dass wir mit den „richtigen“ Bakterien zusammenleben. Diese bilden einen Bakterienrasen, gut vergleichbar mit dem Rasen im Garten. Vor allem Bacteriodetes, Laktobazillen und Bifidobakterien verdrängen schädliche Bakterienstämme. Sie bilden die sog. Darmbarriere.

Aus­wirkungen eines gestörten Darmmilieus

Ist die Darmbarriere gestört (sog. Leaky-Gut-Syndrom), können fälschlicherweise Nahrungsbestandteile mit dem darmassoziierten Immunsystem in Kontakt kommen und dieses übermäßig aktivieren: Eine chronische Entzündung der Darmschleimhaut (silent inflammation) ist die Folge. Chronische Entzündungsprozesse fördern eine Vielzahl chronischer Erkrankungen bis hin zum Krebs. Sie kosten aber auch Energie und sind durch eine verminderte Leistungsfähigkeit spürbar. Da es sich um einen schleichenden Prozess handelt, nehmen wir diesen Energiemangel oft erst sehr spät war, da wir uns an ihn gewöhnt haben.

 

Behandlung eines gestörten Darmmilieus

Eine chronische Entzündung der Darmschleimhaut kann durch eine Stuhlanalyse festgestellt werden (siehe „Diagnostik“).

Wichtigste Maßnahme für eine Darmsanierung ist eine entzündungshemmende Ernährungsweise. Hierbei müssen für einige Monate diejenigen Nahrungsmittel gemieden werden, die sich in der Blutanalyse als unverträglich erwiesen haben.

Grundsätzlich sind folgende Nahrungsmittel während der 6-wöchigen Darmkur zu meiden:

  • Freier Zucker
  • Milchprodukte
  • Weizen
  • Obst in großen Mengen
  • Fisch und Fleisch in großen Mengen
  • Wurst
  • Alkohol

Zusätzlich stellen wir je nach Mikrobiomanalyse eine Therapie mit Prä- und Probiotika, Aminosäuren, Lezithin, etc. zusammen, die zusammen helfen, die Darmschleimhaut zu regenerieren.

Sie werden sehen, dass Sie sich schon nach wenigen Wochen viel besser fühlen. Nach 6 Wochen kann die Ernährung langsam wieder erweitert werden.

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